version 1, 22.nov.2008

die frage ob gentechnisch manipulierte nahrungspflanzen (im folgenden "gmos") der menschheit zum vorteil gereichen oder nicht, ist zwischen amerika (dem ursprungsland des groessten herstellers, monsanto) und europa eine streitfrage bei der subjektive ansichten und vorlieben oefter thematisiert werden als fakten. dabei waeren die fakten alleine ausreichend um diese frage eindeutig entscheiden zu koennen:

die befuerworter der verwendung von gentechnisch veraenderten organismen sagen diese pflanze und die daraus hergestellten lebensmittel seien die am besten erforschten.
das ist unwahr, im besten fall irrefuehrend: es kann schon sein dass die forschung, die zur entwicklung dieser technologie gefuehrt hat, viel zeit und geld in anspruch nahm.
allerdings galt die aufmerksamkeit der forscher nicht den auswirkungen der gmos auf mensch, tier und umwelt. bis heute sind langzeitstudien ausgeblieben, und untersuchungen an tieren, die mit gmos gefuettert wurden, haben immer wieder alarmierende ergebnisse gezeigt: organschaeden und verminderte fruchtbarkeit z.b.. die auswirkungen auf die umwelt sind noch gar nicht in ihrer gesamtheit anzusehen. obwohl auch hier bereits negative auswirkungen festgestellt wurden behaupten die befuerworter nach wie vor dass diese technologie absolut sicher sei.

die befuerworter sagen dass die amerikanische bevoelkerung bereits seit den 1990er jahren gmos verzehrt und es keine anzeichen fuer negative folgen gaebe. es gaebe keinen einzigen fall in dem ein solcher mensch auch nur bauchschmerzen bekommen haette.
also abgesehen davon dass es ziemlich unverfroren ist dieses unfreiwillige "fuetterungs"-experiment an millionen amerikanern nun zu instrumentalisieren (und es auf die ganze welt ausweiten zu wollen), ist das einfach nicht wahr. wenn heute jemand den vedacht hat dass gmos zu gesundheitslichen schaden fuehren muss er das beweisen. er muss einen eindeutigen zusammenhang herstellen und alle anderen faktoren ausschliesen koennen, sonst wird ihm kein glauben geschenkt und seine ansichten oder forschungen werden nicht veroeffentlicht. sollte es also durch den verzehr von gmos in den usa in den letzten jahren zu einem anstieg von krebs und allergien gekommen sein, wuerden wir davon einfach nichts erfahren, da ohne streng kontrollierte studien niemand einen eindeutigen zusammenhang herstellen kann. wir duerfen ausserdem erwarten dass die milliarden, die mit gmos verdient werden, das betreiben und veroeffentlichen solcher foschungen nicht gerade erleichtern.
und wie auch schon bei anderen bespielen aus der vergangenheit wird auch hier die beweislast umgekehrt: nicht die hersteller muessen beweisen dass ihre produkte unbedenklich sind (und diesen nachweis haben sie, entgegen ihren beteuerungen, bis heute nicht erbracht), sondern die konsumenten und ihre interessensverbaende muessen beweisen dass man von diesen produkten krank wird.
ausserdem gab und gibt es in den usa keine kennzeichnung von lebensmitteln die gmos enthalten. es ist also schon allein aus diesem grund fuer den konsumenten unmoeglich einen zusammenhang herzustellen zwischen den inhaltsstoffen der lebensmittel, die er verzehrt, und seinem wohlbefinden.
sollte es also unter diesen menschen infolge des verzehrs von gmos zu bauchschmerzen (oder schlimmerem) gekommen sein, wuerden wir mit sicherheit nichts davon erfahren. es ist daher zynisch und verlogen zu behaupten es haette in all der zeit keine negativen folgen auf die gesundheit der amerikaner gegeben.
es ist eine leicht zu ueberpruefende tatsache dass in diesem zeitraum die haeufigkeit von allergien und bestimmten arten von krebs in den usa stark zugenommen hat, heute betraegt fuer einen amerikaner die wahrscheinlichkeit in seinem leben an krebs zu erkranken 30%. diese kranke bevoelkerung als beweis fuer die unbedenklichkeit ihrer nahrungsmittel zu benutzen ist also ziemlich dreist.
die unwissentliche einnahme von gmos durch die amerikanische bevoelkerung verdient dabei nicht einmal den namen "experiment". denn bei jedem experiment will man ein ergebnis erzielen, eine frage beantworten. wenn aber gar niemand nachsieht was die folgen dieser einnahme von gmos sind, wenn im gegenteil jeder moegliche zusammenhang zu krankheiten bewusst verschleiert wird, wenn es offenbar nur darum geht diese einnahme so lange und so unwidersprochen wie moeglich fortzufuehren, ist dies kein experiment.
ein experiment an millionen menschen, die dazu nicht zugestimmt haben und nicht ueber die risiken informiert wurden, verdient unsere abscheu. in wirklichkeit ist es aber eine massen-vergiftung...

die befuerworter behaupten diese technologie sei wissenschaftlich, exakt, kontrollierbar und kontrolliert. sie zeigen uns bilder vom "gene-splicing" das an das schneiden von tonbaendern oder filmen erinnern soll.
in wahrheit werden die fremden gene, aus bakterien oder insekten, mittels treibladungen in die zellen der pflanzen geschossen (in amerika loest man probleme traditionell mit schiesspulver), und nur mittels markern kann hinterher festgestellt werden ob sie ueberhaut an einer sinnvollen stelle in der dna der wirtszelle gelandet sind. nur mit enhancern kann verhindert werden dass sie sofort wieder ausgeschaltet werden, weil sie einfach nicht ins gefuege der anderen gene passen.
denn die wissenschaft, auf der die heute vermarkteten gmos basieren, ist die "genetik", im rahmen derer man damals davon ausging dass jeweils ein gen fuer ein protein kodiert, und dass man einzelne gene beliebig austauschen kann und das dann keine weiteren folgen hat als eben das vorhandensein oder fehlen des betreffenden proteins. heute weiss man (und diese wissenschaft heisst "genomics") dass das erbgut der lebewesen nicht so einfach funktioniert. heute weiss man dass gene sich untereinander beeinflussen, dass sie sich ein- und abschalten koennen, dass sie bedingungen definieren koennen unter denen andere gene ativ werden, dass sie zudem die bedeutung anderer gene modulieren koennen, und dass das ganze erbgut ein unglaublich verschachteltes geflecht von bedingungen und regeln ist, das bis heute noch bei keinem lebewesen in seiner gesamtheit durchschaut wurde.
insofern ist die herangehensweise der damaligen wissenschafter als naiv zu bewerten, sie wussten keineswegs was sie taten. es grenzt an ein wunder dass sie trotzdem einen gewissen erfolg hatten, und es sollte nicht ueberraschen dass ihre produkte instabil sind: die neue konfiguration der gene ist nicht mehr in jahrmillionen aufeinander abgestimmt, das "verhalten" der modifizierten pflanze in seiner sich veraendernden umwelt ist gestoert.
aber eigentlich ist es noch schlimmer: der heutige stand der genforschung ist weder "genetics" noch "genomics", sondern die "epigenetik":
sie beinhaltet die neue erkenntnis dass das erbgut zwar unveraenderlich von einer generation an die naechste uebergeben wird, dass sich darin jedoch "schalter" befinden, die durch umwelteinfluesse beeinflusst werden koennen. durch diese schalter koennen einzelne gene, durch hunger, umweltgifte und viele andere faktoren, ein- oder abgeschaltet und in diesem zustand an den nachwuchs uebergeben werden.
das bedeutet wohl dass das erbgut der gmos langfristig noch unberechenbarer und instabiler ist als befuerchtet. und fuer alle lebewesen, die mit ihnen in kontakt kommen (andere pflanzen, tiere und menschen), bedeutet das dass die auswirkungen nicht in 10 oder 20 jahren erforscht werden koennen, sondern eigentlich erst in der naechsten und uebernaechsten generation.

die befuerworter von gmos sagen dass durch ihre verwendung der hunger in der welt gestillt werden kann.
das ist zynisch und perfid, denn:
hunger ist keine folge von unterproduktion, sondern von verteilung und von gier. wenn heute in europa ein ueberschus an einem lebensmittel erzeugt wird, geht der denn dann als geschenk nach afrika? nein, denn das wuerde die preise verderben. unser wirtschaftssystem sieht nicht vor dass irgendjemandem irgendetwas geschenkt wird. inwiefern solle also eine gesteigerte produktion mittels gmos (sofern die denn ueberhaupt stattfindet) den hunger bekaempfen?
sollte monsanto oder einer der anderen hersteller von gmos ploetzlich altruistische anwandlungen haben steht es ihnen frei einen teil ihres immensen profits fuer nachhaltige projekte in afrika und anderen betroffenen laendern zu verwenden. doch realistischerweise muss man wohl sagen dass eine company niemals andere ziele hat als ihren eigenen profit, und dass solche schoenen versprechen daher nichts anderes sind als der versuch mit dem leid der menschen diesen profit noch zu steigern.
beispiele aus indien zeigen dass gmos keineswges hoehere ertraege bringen muessen. die genetisch veraenderte baumwolle, die dort verwendet wird, ist anfaellig fuer pilze und totalverluste von ganzen ernten haben bereits hunderte bauern in den selbstmord getrieben.
zudem bringt die verwendung von gmos die bauern in eine voellige abhaengigkeit von den herstellern, sie muessen jedes jahr neues (viermal so) teures saatgut kaufen (denn die neuerliche aussaat mit teilen der ernte ist ihnen bei strafe untersagt), sie muessen vom gleichen hersteller duenger, insektizide und herbizide beziehen, und, was wohl langfristig am schlimmsten ist: sie verwenden nicht mehr die ueber jahrhunderte tradierten sorten, die sich bereits an die jeweiligen klimatischen verhaeltnisse angepasst haben. da monsanto auch noch bestebt ist, moeglichst viele saatgutfirmen aufzukaufen, ist die existenz dieser alten sorten bedroht.
wie kann die voellige abhaengigkeit der bauern und der verlust der artenvielfalt unter den nutzpflanzen dazu beitragen die welt zu ernaehren?
ein gutes argument dagegen dass z.b. die leute von monsanto von naechstenliebe geplagt werden ist die tatsache dass sie ein "terminator-gen" einfuehren wollten, das imstande gewesen waere endgueltig zu unterbinden dass bauern ihre ernte im naechsten jahr zur aussaat verwenden. nur durch massiven druck der oeffentlichkeit (und nicht etwa der politik) gelang es monsanto davon abzubringen.
nein, das offensichtliche und nur schlecht kaschierte ziel dieser konzerne ist die ernaehrung der weltbevoelkerung unter ihre kontrolle zu bringen, und das nicht etwa mit dem ziel eine ausreichende ernaehrung fuer jeden menschen zu gewaehrleisten, sondern profite zu machen und macht auszuueben.

die befuerworter behaupten weiter dass man, wenn man ihre produkte verwendet, weniger pestizide und herbizide benoetigt und damit die umwelt schont.
die heutigen gmos lassen sich in zwei gruppen unterteilen: bt-gmos und roundup ready-gmos. bt-gmos beinhalten ein gen aus einem bakterium das sie dazu befaehigt quasi ihr eigenes insektizid zu produzieren. das soll dann den einsatz von extern zugefuehrten insektiziden unnoetig machen.
allerdings weiss jeder dass schaedlinge mutieren und dass sie lernen gegen gifte resistent zu werden. dieses moeglichkeit scheint in der welt von monsanto und co. nicht zu existieren. in der realen welt jedoch treten bereits jetzt resistenzen auf und machen den einsatz von immer giftigeren pestiziden in immer groesseren mengen notwendig, will man seine pflanzen nicht trotz internem bt-gift an die schaedlingen verlieren.
zudem ist die behauptung der hersteller unwahr dass das bt-gift fuer mensch und tier, die diese pflanzen verzehren, unschaedlich ist bzw. gar nicht bis zu ihnen gelangt. es ist nachgewiesen dass es sehr wohl ueber die nahrung aufgenommen wird und negative auswirkungen auf den organismus hat.
bei der anderen sorte von gmos, den round up ready produkten, sieht die sache nicht besser aus. round up ist ein extrem starkes breitband herbizid, das alle pflanzen toetet ausser eben den gmos. rueckstaende davon befinden sich natuerlich auch in den daraus hergestellten nahrungsmitteln, und in der umwelt verbleibt es in grossen mengen, gelangt in fluesse und grundwasser und richtet schaeden an die von den befuerwortern natuerlich nicht in die (angeblich so positive) bilanz der gmos miteinbezogen werden.

die befuerworter sprechen davon dass es eine koexistenz von gmos und biologischer landwirtschaft geben koenne.
in der realitaet aber fliegen pollen von z.b. bt-mais ueber hunderte meter und lassen die gesetzlich vorgeschriebenen abstaende zwischen gentech feldern und bio feldern laecherlich erscheinen. kontaminierte ernten werden fuer die bio bauern nicht nur wertlos, sie koennen auch in den besitz des jeweiligen gmo herstellers uebergehen, sind sie doch ein produkt dieser firma. dass das herkoemmlicher rechtsauffassung widerspricht hat richter in den usa und kanada nicht davon abgehalten solche bauern sogar zu bestrafen.
wer in europa fuer schaeden aufkommt, die daraus entstehen dass die ernten von biobauern kontaminiert werden und dann nicht mehr als biologisch erzeugt verkauft werden koennen, ist noch unklar. klar ist nur dass es nicht die hersteller der gmos sein werden, und nicht die bauern, sondern wohl der staat und somit der steuerzahler.
schon heute kommt es mancherorts zu engpaessen bei der herstellung von biologischer nahrung, weil die anbauflaechen mit genetisch modifizierten pollen verseucht werden. der verdacht ist begruendet, dass das den herstellern der gmos nicht unrecht ist und sogar aktiv vorangetrieben wird. (so sind in mexiko, dem ursprungsland des mais, bereits viele der jahrhundertealten sorten kontaminiert, obwohl mexiko keine gmos anbaut.) in der von ihnen angestrebten welt gibt es keine unterscheidung mehr zwischen gmos, konventioneller landwirtschaft und biologischer landwirtschaft. sie wehren sich ja auch dagegen dass nahrungsmittel, die gmos enthalten, als solche gekennzeichnet werden (in den usa ist das sogar verboten!). ihr ideal ist eine welt in der niemand mehr wissen kann was er isst, und in der es daher jedem egal ist weil er ohnehin keine moeglichkeit hat darauf einfluss zu nehmen.
so saehe dann die "koexistenz" aus...

die befuerworter sagen dass genetische manipulation nicht anders als (oder eine logisch weiterfuehrung von) kreuzung ist, die es ja schon seit jahrtausenden gibt und gegen die ja auch niemand vorbehalte hatte und hat.
dagegen muss man aber einwenden dass kreuzung niemals die artengrenze ueberschreitet: noch nie hat sich ein bakterium oder insekt mit einer pflanze gepaart, aus gutem grund, denn ihre erbanlagen sind inkompatibel.
wenn gmo hersteller nun also diese natuerliche barriere mit gewalt ueberbruecken kann man das schwerlich als weiterentwicklung der kreuzung bezeichnen, eher als ihre pervetierung. denn dieser gewaltakt fuehrt wie gesagt zu unnatuerlichen und instabilen organismen, die zudem die angewohnheit haben ihre unnatuerlichen eigenschaften auf andere organismen zu uebertragen.

die befuerworter sagen genetisch veraenderte pflanzen seien mit normalen pflanzen gleichzusetzen. mit diesem argument gelang es ihnen die vorschriften der f.d.a. (food and drug administration, usa) zu umgehen, die besagen dass neue lebensmittel getestet werden muessen.
auf der anderen seite bestehen sie natuerlich darauf dass gmos eine voellig neue schoepfung seien, da sie ja sonst nicht patentierbar waeren und man mit ihnen kein geschaeft machen koennte.

um erkennen zu koennen ob die gewaltsam in die pflanzen eingefuehrten fremden gene ueberhaupt exprimiert werden, werden ihnen andere gene angefuegt die z.b. eine resistenz gegen antibiotika erzeugen. diese dient dann als marker. die befuerworter sagen dass sich diese antibiotikaresistenz nicht auf mensch und tier uebertragen kann, dass es dafuer gar keine mechanismen gaebe.
tatsaechlich aber tauschen bakterien im darm staendig ihr erbgut untereinander aus, und offene dna straenge koennen sehr wohl von ihnen aufgenommen werden. inwieweit gmos also zur resistenz von fuer den menschen gefaehrlichen keimen beitragen, die wir in zunehmendem masse beobachten koennen und die immer mehr menschenleben fordern, ist noch voellig unklar.

die befuerworter sagen dass aller widerstand gegen die einfuehrung von gmos unwissenschaftlich ist, bloss emotionell, eine glaubensfrage, geradezu eine religion.
in wirklichkeit ist der wissenstand der bevoelkerung ueber die eigenschaften von gmos zwar gering, aber direkt proportional zum widerstand gegen sie. je mehr die menschen darueber wissen desto weniger wollen sie damit in beruehrung kommen. sie erkennen dass gmos keinerlei nutzen fuer die welt haben, nicht fuer die konsumenten, nicht fuer die bauern (zumindest nicht langfristig), nicht fuer die umwelt, sondern einzig fuer die hersteller. und fuer jene politiker, die sich bestechen lassen um die einfuehrung von gmos gegen den willen der bevoelkerung durchzusetzen...

die befuerworter sagen dass tentech fortschritt ist und man sich dem nicht in den weg stellen kann.
das letzte mal, als ich jemanden sagen hoerte dass man sich dem fortschritt nicht entgegenstellen koenne, kam das aus dem mund eines nordkoreanischen atomforschers, der damit das atomprogramm seines landes schoenreden wollte.
wenn eine technologie zum schaden der menschheit ist, stellt sie keinen fortschritt dar. zumindest nicht wenn man fortschritt als weiterkommen der menschheit definiert, und nicht als wohlergehen einer kleinen gruppe auf kosten aller anderen.

monsanto hat waehrend des vietnamkriegs agent orange hergestellt (das dioxinhaltige entlaubungsmittel), bei dessen einsatz auch zehntausende us-soldaten vergiftet wurden. als die, wieder zuhause, feststellten dass sie mit erschreckender haeufigkeit krebs bekamen, wollten sie vor gericht eine entschaedigung erstreiten. monsanto faelschte studien um zu beweisen dass dioxin nicht krebs ausloese, und die soldaten gingen leer aus.
monsanto ist hersteller des kuenstlichen suessstoffs aspartam, der als neurotoxin gilt. doch da der markt mit suessungsmitteln so lukrativ ist gelingt es der firma die gesundheitsbehoerden davon zu ueberzeugen keine oder nur sehr hohe grenzwerte fuer aspartam einzufuehren, auch in der eu.
monsanto war der fuehrende hersteller von pcbs, synthetischen oelen die als isolatoren in transformatoren verwendung fanden, bis man erkannte dass sie krebserregend sind und sich in organismen anlagern und akkumulieren. heute ist die ganze erde mit pcbs kontaminiert, selbst in eisbaeren und pinguinen findet man sie. bis die wissenschaftlichen beweise nicht mehr ignoriert werden konnten behauptete monsanto natuerlich pcbs seien unbedenklich.
monsanto ist hersteller des bovine growth hormones, das rinder schneller wachsen und mehr milch geben laesst. leider bekommen sie davon auch alle moeglichen krankheiten, darunter mastitis, weswegen man ihnen antibiotika geben muss die dann auch in der milch zu finden sind. die hormone beguenstigen beim menschen zudem die bildung von krebs. die eu gesundheitsbehoerden hatten muehe die einfuhr von hormon rindfleisch zu verhindern. monsanto behauptete haemlich es sei unbedenklich...
heute vertritt monsanto die ansicht ihre gmos seien unbedenklich, so sehr dass man sie nicht einmal testen muss, ihre verwendung in lebensmitteln nicht gekennzeichnet werden muss, und sich kein land der erde ihrer einfuhr und aussaat erwehren sollte.
sollen wir monsanto glauben?



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nachtrag 1:
januar 2009: forscher stellen fest dass das hochgiftige breitband-herbizid round-up (glyphosat) in allen round-up-ready gmos nachweisbar ist.
dafuer haben sie nun wieviele jahre gebraucht? viel zu lange jedenfalls...