(1)
john caims, professor fuer mikro-biologie an der harvard universitaet,
dr. alan c. nixon, ehemaliger praesident der american chemical society,
dr. ralph moss, stellvertretender direktor fuer oeffentlichkeitsarbeit am memorial sloan kettering hospital in manhattan,
dr. ulrich abel, krebs- biostatistiker aus heidelberg,
dr. hardin jones, professor an der universitaet von kalifornien,
professor charles mathe, franzoesischer krebsspezialist
(2)
die kosten fuer die darmkrebsmedikamente AVASTIN und ERBITUX betragen zwischen 26.000 und 60.000 euro pro patient. bei HERCEPTIN, das als erstes praeparat dieser wirkstoffgruppe im jahr 2002 fuer die behandlung von metastasierendem brustkrebs zugelassen wurde, kostet ein behandlungszyklus zwischen 34.000 und 42.000 euro. und MABTHERA, ein medikament zur therapie des fortgeschrittenen non-hodgkin-lymphoms, kommt auf 14.500 euro.
die wenigen medikamente dieser gruppe verschlingen bereits ein sechstel des gesamten arzneimittelbudgets der krankenhaeuser. und staendig kommen neue produkte und anwendungen hinzu...
der schweizer HERCEPTIN-produzent roche wies 2005 einen gewinn von 7,5 milliarden franken aus, eine steigerung von 37 prozent gegenueber dem vorjahr. diese gewinnentwicklung zeigt, dass die preisgestaltung viel weniger auf produktions- und forschungskosten als auf der zahlungsbereitschaft der gesellschaft beruht - also auf dem uralten geschaeft mit hoffnung und angst vor lebensbedrohlichen krankheiten.
im oktober diese jahres publizierte studien zur wirksamkeit von HERCEPTIN zeigen, dass die einjaehrige fruehbehandlung mit dem medikament in einem beobachtungszeitraum von drei jahren zu einer um 2,6 prozent verminderten sterblichkeit der patienten beitraegt.
...
fuer den grossteil der patientinnen kann also derzeit kein einfluss auf die ueberlebenschancen nachgewiesen werden.
aehnlich ernuechternd sehen die fakten bei AVASTIN aus.
nach wilds analyse wird beispielweise von 18 an metastasierendem brustkrebs erkrankten patientinnen, die mit HERCEPTIN behandelt werden, nur bei einer einzigen ein rueckfall hinausgeschoben. fuer einen einzigen derartigen behandlungserfolg fallen damit kosten von rund 700.000 euro an...
profil, 11. dezember 2006
(3)
ist das nicht der gipfel des zynismus?
wie kann man z.b. kindern, trotz besseren wissens, mit atemmaske und handschuhen hochgiftige chemikalien injizieren, ihnen dann noch aus politischen gruenden cannabis zur linderung der hoechst unangenehmen folgen dieser therapie verweigern, ihnen aber "clinic clowns" zu einem froehlichen sterben auf die station schicken?
welche welt bieten wir unseren kindern? entsetzlich...
(nicht dass die "clinic clowns" es nicht gut meinten, aber mit abstand betrachtet ergibt das schon ein absurdes bild...)
(4)
quellen:
"eine welt ohne krebs" von edward griffin
"alles, was sie schon immer ueber krebs wissen wollten - und auch zu fragen wagten - worauf sie aber niemals befriedigende antworten bekamen"
"zeitenschrift" ausgabe Nr. 37/1. quartal 2003, www.zeitenschrift.com
ein buch ueber alternative krebstherapien:
"heilungschancen bei krebs" von dr. thomas kroiss, ausgezeichnet mit der eu-ehrenmedaille fuer erfolge des authors in der ganzheitlichen krebstherapie
ein buch ueber aids ohne hiv, und krebs ausgeloest durch immuntoxische medikamente:
"die stille revolution der krebs- und aidsmedizin" von dr. heinrich kremer
andere buecher ueber krebs und vitamin b17:
"great news on cancer in the 21st century" von steven ransom
"krebs - stahl, strahl, chemo & co: vom langen ende eines schauermaerchens" von phillip day
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