(1)
bekanntermassen ist die u.s. regierung in der weltweiten drogenpolitik die treibende kraft. ueber die "single convention" sind alle anderen regierungen verpflichtet ihre drogenpolitik an die der usa anzugleichen, was faktisch bedeutet dass sie die beurteilungen der einzelnen drogen der us-regierung ueberlassen. diese droht und belohnt, und schickt repraesentanten die die erzwingung der drogengesetze vor ort ueberpruefen (um sicherzugehen dass die jeweilige regierung auch brav ihre eigenen buerger verfolgt), auch nach oesterreich. zu welchen anteilen die motive der europaeischen regierungen also ueberhaupt aus eigener ueberzeugung bestehen, wieviel aus politischem druck resultiert und wie sehr sich politiker von falschaussagen aus den usa blenden lassen, ist schwer zu sagen. (tatsache ist jedenfalls dass selbst drogenpolitiker keine drogenerfahrung haben duerfen...)
einmal war ich im gesundheitsministerium und suchte jemanden mit dem ich ueber die gruende der cannabis-prohibition diskutieren koennte. ich fand dann auch eine dame die, wenn schon nicht verantwortlich, so doch die haltung der regierung begruenden konnte. nachdem wir uebereingekommen waren dass cannabis weder schaedlich sei noch suchterzeugend, und auch keine einstiegsdroge, sagte sie: aber die drogenpolitik der niederlande hat ja auch nicht funktioniert.
dazu fiehl mir dann auch nichts mehr ein, und erst spaeter habe ich erfahren dass das eine der falschaussagen ist die politiker dazu bewegen am status quo festzuhalten.
die niederlaendische cannabis-politik hat naemlich sehr wohl funktioniert, es gibt keinen schwarzmarkt mehr, die regierung kann steuern erheben, und die anzahl der user hat sich nicht erhoeht. das beurteilungskriterium der dame von ministerium war aber offenbar einzig und allein ob sich zahl der user mit dieser politik verringern liess.
und das andere argument, das mit der einstiegsdroge?
einmal traf ich den wiener politiker goerg auf der mariahilferstrasse, wo er auf stimmenfang war und haende schuettelte. ich ging zu ihm hin und fragte ihn:
herr goerg, was ist mit cannabis?
er: was soll damit sein?
ich: wie stehen sie und ihre partei zu seiner prohibition?
er: wir werden sie aufrechterhalten, wir finden cannabis ist gefaehrlich, da es eine einstiegsdroge ist.
ich fragte: wer sagt das? hat es in oesterreich dazu untersuchungen gegeben?
er: nein, aber das sagen studien aus den usa.
ich: und koennen sie sich nicht vorstellen dass die gefaelscht sind um eine bestimmte politik durchzusetzen?
da lachte er (glaubwuerdig) und sagte, nein, das koenne er sich nun wirklich nicht vorstellen.
(2)
das mag, abgesehen davon dass die amerikanische kultur eine kultur der gewalt und des todes ist, daran liegen dass es in den usa tatsaechlich massive probleme mit drogen gibt, allerdings mit anderen als cannabis. die unzaehligen kriminalserien mit ihrer vereinfachten einteilung der menschen in gut und boese, mit denen wir in europa seit jahren ueberschwemmt werden, formen aber auch hier die oeffentliche meinung.
erinnnern wir uns an das wahlplakat der fpoe im jahr 2000 mit dem slogan: "keine gnade fuer drogendealer!". man muss sich fragen: welche gnade haben sie denn im moment zu erwarten? eingesperrt werden sie ja ohnehin schon. was hiesse es denn sie noch haerter zu bestrafen: die hinrichtung? ausgefuehrt durch die polizei, die jetzt schon zuweilen cannabis-haendler erschiesst und heroinhaendler, die drohen ihre drogenkugeln zu verschlucken, erwuergt und sich dabei der moralischen unterstuetzung der bevoelkerung sicher sein kann?
im film "marihuana" (im original "big jim mclain") mit john wayne, usa 1952, kann man fruehe luegen in der cannabis-politik in (schwarz/weisser) aktion sehen:
in einer klinik: ein kranker windet sich in schmerzen, er ist am bett festgeschnallt.
sein gehirn sei von rauschgift zerstoert, erfahren wir ueber ihn. ein suechtiger in diesem stadium sei nicht mehr zu retten.
(ja, es geht tatsaechlich um cannabis...)
wir hoeren weiters: "vom marihuana voellig zerstoert" ist er, ein "sklave seiner sucht"...
ein wissenschafter, der es selbst geraucht hat, ist voellig verschroben und redet unsinn, wie der held und sein maedel schnell erkennen.
er sagt auch:
"man begeht im rausch manchmal sogar verbrechen, und am naechsten morgen weiss man nichts mehr davon, es ist wie weggeblasen.
wieviele moerder wohl draussen herumlaufen, die bla..."
(3)
wenn jemand beschliesst cannabis zu probieren kann er an dealer geraten die neben cannabis auch harte drogen anbieten. (cannabis wird daher erst durch die prohibition zur einstiegsdroge.)
und, was noch schwerer wiegt: er wird suchtgefahr im allgemeinen unterschaetzen. denn wenn er merkt dass er mit dem angeblich so addiktiven cannabis keinerlei suchtprobleme hat wird er, bei einem kontakt mit heroin, blauaeugig davon ausgehen dass auch hier die suchtgefahr bloss eine luege war.
jugendliche kiffer werden zudem frueh (und unnoetigerweise) kriminalisiert und an den gesellschaftlichen rand gestellt an dem sich alle drogenkonsumenten befinden, auch die konsumenten harter drogen. sie moegen dann gemeinsamkeiten sehen (auch wenn sich die auf die gesellschaftliche stellung und die strafrechtliche verfolgung beschraenken) und sympathie empfinden. sie koennen sich mit der daraus resultierenden opposition zu polizei, eltern und lehrern, anfreunden und diese rolle cool finden, ein mittel zur rebellion, so wie sie in juengeren jahren das zigarettenrauchen cool fanden.
(ich kenne z.b. eine mutter die ihre 13jaehrige tochter im internet chat dabei erwischt hat wie sie damit prahlte alle moeglichen drogen incl. crack zu konsumieren, was sich spaeter als luege herausstellte.)
so kann uebertriebene abschreckung zur gefahr werden. aus sicht der drogenpolitiker sind solche menschen an ihrem unglueck selbst schuld, schliesslich haetten sie ja nicht die gesetze brechen muessen.
aus meiner sicht ist das aber eine falle, in die bevorzugt jene tappen die verbote befolgen die logisch begruendbar sind, und jene nicht die sie als unnoetige einmischung in ihr privatleben sehen. also muendige, reife menschen mit der tendenz zur eigenverantwortlichkeit.
dass alkohol und tabak bei jugendlichen und kindern weit verbreitet sind und die eigentlichen gesundheitsprobleme erzeugen und die eigentlichen einstiegsdrogen sind, koennte jedem einleuchten: die haelfte der 15-jaehrigen raucht regelmaessig, die haelfte davon wird eines tages an den folgen sterben. denn vor dem 17ten lebensjahr (und nach dem 30sten) regeneriert sich die lunge weitaus langsamer, rauchen hat hier schwerere folgen als spaeter als erwachsener.
beppo mauhart, der president der austria tabak werke, sagte einmal in einem fernsehinterview, auf die frage ob er zigarettenrauchen bei jugendlichen nicht problematisch faende: "waere es denn besser wenn sie cannabis rauchten?"
wenn einem das leben dieser menschen etwas bedeutet muss man sagen: ja, das waere es.
(4)
das mag auf beschaffungskriminalitaet bei heroinsucht zutreffen, und selbst die ist eine folge der heroin prohibition und der daraus resultierenden immensen preise. eine geregelte abgabe von heroin an suechtige macht beschaffungskriminalitaet unnoetig, wie mehrere versuche in mehreren laendern gezeigt haben.
(5)
cannabis kann aids kranken ihren appetit wiedergeben und das gefuerchtete wasting syndrom aufhalten, es kann die schmerzen von krebskranken lindern und sterbenden die angst vor dem tod nehmen.
obwohl diese eigenschaften von cannabis laengst wissenschaftlich anerkannt sind ist die medizinische anwendung von cannabis in den meisten laendern aus politischen gruenden verboten.
eine isolierte form von thc (dem hauptsaechlichen aktiven bestandteil von cannabis) ist als medikament namens "marinol" weit weniger wirksam, da sich die eigenschaften von natuerlichem cannabis aus hunderten aktiven substanzen ergeben.
neben dem offensichtlichen "nachteil" dass cannabis als natuerliche pflanze nicht patentierbar ist und niemand daran verdienen kann, sieht die moderne medizin auch vor dass man sich ihr ausliefert, sein leben in die hand der aerzte uebergibt. cannabis rauchen hingegen ist selbstmedikation und selbstheilung, etwas das die aerzteschaft naturgemaess nicht gerne sieht.
marinol ist auch ein beispiel fuer die verlogenheit der drogenpolitik: in tablettenform ist thc ploetzlich nicht mehr schaedlich und gefaehrlich...
(6)
dabei berichten menschen nach nah-tod-erfahrungen sehr einheitlich davon dass sie unter lauten geraeuschen und durch einen engen tunnel (offenbar das scheitel-chakra) den koerper verlassen, ihn dann von oben sehen, irgendwann die praesenz von verwandten und freunden spueren die vor ihnen gestorben sind und nun kommen um sie abzuholen, und irgendwann die praesenz eines lichtwesens spueren, das ihnen die frage stellt was sie im ihrem leben erreicht haben, was dann wiederum den beruehmten lebensfilm ausloest. die frage des lichtwesens wird ohne vorwurf und strenge gestellt, und zielt auf zwei aspekte des lebens ab: sich wissen anzueignen und die menschen zu lieben.
unerklaerlicherweise fliessen diese beobachtungen aus erster hand in keinster weise in unser bild vom tod und den sinn des lebens ein. warum hoeren wir nicht einfach auf das lichtwesen?
(7)
wird jemand hypnotisiert und erteilt man ihm dabei den posthypnotischen auftrag seinen namen zu vergessen, oder nicht mehr vom sessel, auf dem er sitzt, aufstehen zu koennen, wird er, wieder wach, nicht nur seinen namen vergessen haben oder nicht mehr aufstehen koennen, sondern er wird auch alle moeglichen erklaerungen fuer sein seltsames verhalten finden, die ihm dabei durchaus logisch erscheinen. das zeigt deutlich wie der verstand funktioniert, wie unzulaenglich er oft ist beim erkennen der realitaet und die gut er verdraengen kann. er wird immer normalitaet und kontinuitaet produzieren, selbst wenn die umstaende objektiv gesehen alles andere als normal sind.
(das war evolutionsbiologisch natuerlich nuetzlich: in einer ausnahmesituation muss die handlungsfaehigkeit erhalten bleiben, zeit sich gedanken zu machen und zu realisieren was geschah hat man spaeter auch noch.)
(8)
ich sage nicht dass tiere nicht auch in gewissen masse diese trennung haben. saeugetiere haben alle einen neokortex, also eine schicht ueber dem reptiliengehirn die die darunterliegenden triebe daempft und umwandelt.
obwohl tieren normalerweise kein verstand zugesprochen wird, so muessen sie doch eine daempfung ihrer triebe haben, die zu verschiedenen zeiten unterschiedlich stark wirkt.
bei affen, die zu politischem denken, zum luegen und zum vorspielen falscher tatsachen faehig sind, ist das deutlich sichtbar.
ein loewenbaendiger sagte in einem interview:
"die gefahr ist nicht dass der loewe mich als unterlegen empfindet sobald ich wegsehe und er mich deswegen angreift, sondern dass er gelangweilt wird, unaufmerksam, sodass sich sein blickfeld verengt und er z.b. nur noch meine sich bewegenden beine sieht, und der reflex beute zu schlagen in ihm die kontrolle uebernimmt. dann muss man ihn aufwecken, quasi. er sieht dann um sich als wollte er sagen: 'verdammt, jetzt haette ich fast den boss angefallen.'"
(9)
z.b. wenn die jahrzehntewaehrenden blutigen auseinandersetzungen zwischen israeli und palaestinensern "friedensprozess" genannt werden, und die noch blutigere eroberung des iraks "demokratisierung". kriege koennen durch eine irrefuehrende darstellung in worten breitere akzeptanz bei der bevoelkerung gewinnen (die sich gerne einreden laesst dass die welt eigentlich in ordnung ist), was den betreffenden regierungen deren ausfuehrung erheblich erleichtert. wuerde man den menschen in bildern zeigen was dort wirklich geschieht, waere das anders.
das bringt manche menschen zu der ansicht dass eine welt, die weniger durch die linke gehirnhaelfte (kodierte wirklichkeit, worte) dominiert waere und der weltsicht der rechten (bilder, stimmungen) mehr bedeutung beimessen wuerde, friedlicher waere. (28)
(10)
obwohl das immer wieder behauptet wird gibt es keinen zusammenhang zwischen cannabis-rauchen und lungenkrebs. 2005 kam eine franzoesische studie zum schluss dass cannabis-rauchen gefaehrlicher sei als tabak zu rauchen, weil dabei mehr teer entstehe (18). diese schlussfolgerung ist aber unzulaessig, da teer nicht gleich teer ist. aussagekraft hat einzig eine untersuchung der haeufigkeit von lungenkrebs bei kiffern, und solche untersuchungen haben ergeben dass selbst langjaehriger hochdosierter konsum keine erhoehung der krebswahrscheinlichkeit mit sich bringt. kiffer scheinen im gegenteil weniger probleme mit der lunge zu bekommen. offenbar sind unter den ca. 460 inhaltsstoffen des cannabis auch solche die die lunge vor infektionen schuetzen. natuerlich entstehen beim verbrennen von organischem material viele schaedliche, auch cancerogene stoffe, aber im ganzen scheinen die vorteile zu ueberwiegen. wer sicher gehen will kann sein gras in einem handelsueblichen verdampfer verdampfen, dabei sollte es dann gar keine schaedlichen substanzen mehr geben.
(11)
die bbc-doku "the day i died" stellt menschen vor die klinisch tot waren und wiederbelebt werden konnten. einer von ihnen war bis dahin ein geschaeftsmann der (nach dem motto "survival of the fittest") nur nach seinen eigenen profit trachtete und sich nicht um andere kuemmerte. waehrend seiner nahtod erfahrung spuerte er eine ungeheure liebe die sich auch noch danach als liebe zu den menschen auswirkte und ihn seine beziehung zu den mitmenschen ueberdenken liess. er haengte seinen banker job an den nagel und wurde sozialarbeiter.
(12)
david lynch haelt gerade (september 2007) vortraege ueber die vorzuege der transzendentalen meditation: sie sei erleuchtend, inspirierend, beglueckend und koennte zu echtem frieden zwischen den menschen fuehren.
er koennte das gleiche ueber cannabis sagen, wuerde er sich damit nicht ins gesellschaftliche out stellen. und wir wuerden davon wohl auch nichts erfahren.
es ist anzunehmen dass das erreichen dieses grossartigen zustands den menschen mittels cannabis leichter faellt als durch langjaehrige meditation.
(13)
allan snyder erforscht (mit erfolg) die moeglichkeiten mittels magnetimpulsen teile des gehirns auszuschalten und sagt darueber es sei der selbe mechanismus wie bei bestimmten gehirnverletzungen und bei bestimmten drogen.
er bietet dieses verfahren in kursen an die eine voruebergehend steigerung der kreativitaet ermoeglichen und einen frischen blick auf die welt, durch eine kurzzeitige veraenderung der wahrnehmung und der sichtweise. damit begeisterte er schon oliver sax (beruehmt durch sein buch "der mann der seine frau mit einem hut verwechselte"), nelson mandela, u.a....
wie beim cannabis rausch kann man bedauern dass bestimmte funktionen des gehirns vermindert sind, oder sich darueber freuen dass andere gesteigert sind.
der nutzen besteht jedenfalls darin dass man den zustand gezielt herbeifuehren und wieder abstellen kann und die erfahrung ins normale leben hinueber bringen...
(14)
ein cannabis rausch zieht keinen kater nach sich, und wenn man sich schaemt dann hoechstens ueber verhalten das man nuechtern gezeigt hat. cannabis gibt nur und fodert nichts.
(15)
eeg / frequenz der gehirnwellen / damit verbunderer mentaler und emotionaler zustand:
ultra beta / 33-100 hz / hyper- bzw. nicht normale bewusstseinszustaende
k-komplex / 30-33 hz / aha-erlebnisse, ploetzliche einsichten
super beta / 16-30 hz / grosse aufmerksamkeit
beta / 12-26 hz / nach aussen orientierte aufmerksamkeit
alpha / 8-12 hz / entspannte, nach aussen gerichtete aufmerksamkeit
theta / 4-8 hz / nach innen gerichtete aufmerksamkeit, traeume, visionen
delta / 0,5-4 hz / koerper schlaeft, mentale klarheit
(quelle: "raum&zeit" nr.148, juli/august 2007: "warum toene heilen", von dr. med. christiane may-ropers)
(16)
5. juli 2007, mdr, "hauptsache gesund", prof.dr. joerg frommer von der universitaetsklink magdeburg sagt:
10-20% der bevoelkerung leiden an schmerzen (des magens, darms, herzens, rueckens) deren ursache von den aerzten nicht gefunden werden koennen.
alle diese menschen haben schlimme erlebnisse gehabt: der verlust eines geliebten menschen, oder des langjaehrigen arbeitsplatzes.
der herr professor erklaert den zusammenhang so: diese menschen verdraengen diese erlebnisse in bereiche des gehirns die eng mit der steuerung der organe zusammenhaengen.
prof. dr. jochen jordan sagt: koronale herzerkrankungen (er nennt sie die bedeutendsten krankheiten unserer zeit) sind psychisch bedingt. es sei vor allen anderen faktoren psychosozialer stress der sie ausloest. ueberaengstliche menschen betraefe es, oder menschen die verletzt wurden, gekraenkt, oder beschaemt und die das nicht verarbeiten koennen, sondern verdraengen.
(17)
dronabinol (der firma "thc-pharm") ist ein isoliertes cannabinoid und schmerzmittel. die hersteller berichten in einem interview dass es von den meisten aerzten nicht verschrieben wird, da sie es als ideologisch verwerflich ansehen. sie verschreiben lieber chemische, nebenwirkungsreiche und suchterzeugende schmerzmedikamente...
und auch unabhaengig von der art des in frage kommenden schmerzmittels neigen aerzte dazu viel zu wenig gegen die schmerzen ihrer patienten zu tun: nicht nur besteht ein grosser widerstand gegen den einsatz von opiaten (den effektivsten und, abgesehen von der suchtgefahr bei langanhaltendem einsatz, nebenwirkungsaermsten schmerzmitteln) und cannabinoiden, generell sind nur 10-20% der schmerzpatienten ausreichend versorgt (wie in umfangreichen studien in deutschlands spitaelern erhoben wurde), und zwar unabhaengig davon wie lange sie noch zu leben haben. (selbst krebspatienten, fuer die es eine frage von leben und tod bedeuten kann ob sie eine chemotherapie ohne staendige uebelkeit ueberstehen, und ob sie appetit und lebensfreude behalten, bekommen in der regel keinen zugang dazu.)
da spielt auch die religion hinein: die christliche lehre predigt erloesung durch das leiden, nicht vom leiden.
ein patient der seine schmerzen selbst im griff hat ist ein guter patient. dabei weiss man heute dass aus unterversorgten schmerzen chronische schmerzen werden koennen, die massive gesellschaftliche schaeden zur folge haben.
(18)
ein joint entspricht demnach, gemessen am freigesetzten teer und der daraus abgeleiteten gesundheitlichen gefaehrdung, einer packung zigaretten.
(19)
orf online, 18.okt.2005:
Marihuana vermehrt Gehirnzellen - von Maeusen:
Die meisten Drogen bremsen die Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn. Welchen Effekt Marihuana auf die so genannte Neurogenese hat, war bisher unklar. In einer aktuellen Studie berichten Forscher, dass ein synthetisches Cannabinoid die Vermehrung der Neuronen stimuliert - zumindest im Gehirn von Maeusen.
Weiters wirken die Cannabinoide Angstzustaenden und Depressionen entgegen, so die Forscher. Die Untersuchungen wurden von einem siebenkoepfigen Forscherteam rund um Xia Zhang an drei Universitaeten in Kanada, China sowie den USA durchgefuehrt.
Die Studie wurde unter dem Titel "Cannabinoid promotes embryonic and adult hippocampus neurogenesis and produces anxiolytic- and antidepression-like effects" im "Journal of Clinical Investigation" (13.10.05; doi: 10.1172/JCI25509) veroeffentlicht.
Zur Studie:
Regeneration ein Leben lang:
In der Gehirnregion Hippocampus werden ein Leben lang neue Neuronen gebildet - diese Zellen haben vermutlich wichtige Gedaechtnisfunktionen und bekaempfen Depressionen und Verstimmungen.
Heroin, Kokain und Alkohol verhindern das Wachstum neuer Neuronen im Hippocampus, dies fuehre zu emotionaler Instabilitaet der Suechtigen, so eine Theorie von Experten.
Hundert mal so stark wie THC:
Um die Neuronenentwicklung im Hippocampus unter Cannabiseinfluss zu studieren, injizierten die Wissenschafter um Xia Zhang Ratten die Substanz HU210 - diese ist hundert Mal so wirkungsvoll wie das im Marihuana berauschende THC (Tetrahydrocannabinol).
Mit Hilfe von einem chemischen Signalverfolger beobachteten sie das Neuronenwachstum im Gehirn.
Wirkung wie bei Antidepressiva:
Das Ergebnis: Wie manche Antidepressiva loeste auch HU210 ein Wachstum der Gehirnzellen im Hippocampus aus. Deshalb spekulieren die Forscher, dass Cannabispraeparate auch Angstzustaende und Depressionen wirkungsvoll bekaempfen wuerden.
Weiters koennten die Erkenntnisse dazu genuetzt werden, neue Medikamente zu entwickeln.
Schulmedizin setzt bereits auf Hanf:
Cannabispraeparate werden auch in der Schulmedizin eingesetzt: etwa zur Bekaempfung von Uebelkeit und Brechreiz, zur Appetitanregung, Stimmungsaufhellung, Verminderung von Augeninnendruck (Gruener Star).
(20)
ich habe in fernsehinterviews eltern eine von cannabis ausgeloeste persoenlichkeitsaenderung ihrer (jugendlichen) kinder beklagen gehoert.
aber zieht nicht alles lernen und erleben eine veraenderung der persoenlichkeit nach sich, besonders in jungen jahren? natuerlich veraendert der gebrauch von cannabis unsere sicht der welt, sowie jedes tiefe erlebnis und jedes gruendliche nachdenken. aber ist das denn automatisch schlecht? wie koennen eltern erhoffen dass ihre kinder immer dieselben bleiben, ohne sich weiterzuentwickeln?
(21)
die cannabis prohibition stuetzt sich, unter anderem, darauf dass wissen verloren geht:
so manche grosseltern schimpfen die ueber die jugend und ihr "haschgift", und wissen nicht dass der "knaster" (cannabis blueten, die samen enthielten die beim verbrennen hoerbar explodierten), den sie frueher geraucht haben, dasselbe war. (diese generation stirbt aber wohl langsam aus)
vor ueber 100 jahren, als cannabis die meistverkaufte medizin in europa war, sprach niemand von angeblicher suchtgefahr oder gesundheitsschaedlicher wirkung. diese praeparate waren so beliebt, weil sie viele beschwerden wirkungsvoll heilen konnten, vor allem angst- und schmerzzustaende.
besonders tragisch ist das vergessen in japan, dem nach dem 2. weltkrieg die cannabis prohibition von den usa aufgezwungen wurde und dessen regierung heute durch besonders harte strafen gegen cannabis konsumenten hervortut. (bei gleichzeitig allgegenwaertiger tabakwerbung, versteht sich)
dabei war cannabis dort ueber jahrhunderte ein wichtiger bestandteil nicht nur der medizin, sondern auch der kultur: es gibt heute noch schreine die ihm gewidmet sind, muster auf kimonos die davon inspiriert sind, und mehreren zig-tausend familien dient das cannabis zeichen heute noch als schutzsymbol (ein schutzsymbol wurde frueher vom lokalen herrscher fuer die ihm untergebenen familien ausgegeben).
perfektioniert wird das vergessen der eigenen cannabis-vergangenheit durch die benennung: so gibt es ein wort fuer cannabis als bestandteil der traditionellen kultur und medizin (asa), und eines fuer die strengstens verbotene droge, deren namen man in der oeffentlichkeit kaum laut auszusprechen wagt (taima). und kaum jemand weiss dass die beiden worte das selbe bezeichnen. (ernsthaft)
dabei ist in beiden sogar das selbe schriftzeichen enthalten...
(22)
wenn man weiss dass cannabis konsum uns hilft unseren geist zu erleuchten, zu befreien, den goettlichen funken in uns zu finden (das was jesus uns nach gnostischer auffassung zu suchen beauftragt hat), wie kann er dann unmoralisch sein, oder gar eine suende?
muss man im gegenteil nicht sagen dass es des menschen pflicht ist seine bestimmung zu suchen, sein geistiges potential auszuschoefen, seinen geist zu naehren und zu fordern, ihn zu benutzen anstatt ihn brach liegen zu lassen und nur mit leeren symbolen angefuellt, die gottes schoepfung auf ein paar schlagwoerter reduzieren?
ist das nicht der eigentliche frevel?
(23)
man kann zwar zuweilen von menschen lesen die angeblich unter dem einfluss von cannabis unfaelle verursacht haben, nur ist da zum einen so gut wie immer auch alkohol involviert, und zum anderen reicht ja schon der fund von cannabis im auto aus um die polizei zur aussage gegenueber der presse zu bewegen dass cannabis hier eine rolle spielte. wird man am naechsten tag eine richtigstellung lesen und dass, obwohl cannabis im fahrzeug war, der fahrer vielleicht gar nicht unter seinem einfluss stand? wohl kaum.
bezeichnenderweise reicht ja so ein fund allein auch schon aus um jemandem den fuehrerschein zu entziehen. selbst wenn bei einem zugreisenden cannabis gefunden wird und der einen fuehrerschein hat, wird er ihm entzogen (was ich aus eigener erfahrung kenne).
(24)
die systemkonforme und daher ueber gebuehr gehypete teeniepop saengerin christine stuermer singt in einem ihrer lieder: "ich kriege nie genug vom leben, ich kriege nie genug, da geht noch mehr"...
klar, mehr geht immer, aber ist es dann fair cannabis als einstiegsdroge zu bezeichnen, oder ist es nicht eher solch eine einstellung die konsumenten (manchmal) zu haerteren drogen greifen laesst?
christine stuermer liess sich uebrigens auch zu einer anti-drogen-kampagne der zeitschrift "news" benutzen, die einer ihrer ausgaben sechs eindeutige aufkleber beilegte von denen sich gleich zwei gegen cannabis richteten.
(25)
es gibt auch eine gemaessigtere einstellung zum lebenskampf, eine wo man zwar immer noch weiss was man will, aber ebenso darauf vertraut dass das was gut und sinnvoll und logisch ist sich zum teil auch von selbst ergeben kann. das hat nichts mit glauben an bestimmung oder schicksal oder gottes fuehrung zu tun. es heist nur dass man nicht gegen alle widerstaende operiert: gegen die beduefnisse des eigenen koerpers und geistes, gegen die interessen der anderen menschen, gegen die natur, gegen sein alter und seine reife. an dieser einstellung ist nichts verachtenswertes, nichts resignierendes, sondern nur etwas weises.
es kann nicht zum schaden unserer gesellschaft sein wenn mehr menschen so gemaessigt denken und handeln.
auf solche menschen, zu denen kiffer oft werden, herabzublicken oder sie als feinde der gesellschaft zu behandeln ist so dumm wie homosexuelle geringzuschaetzen weil sie nicht fuer nachkommen sorgen: es muss nicht jeder dasselbe tun damit eine gesellschaft funktioniert. im gegenteil, aufgaben koennen sich ergaenzen, ein mangel in einem bereich kann einen gewinn in einem anderen ermoeglichen, und allein das beispiel einer alternativen lebensweise kann schon eine wertvolle entlastung fuer die masse der gestressten arbeiter bedeuten. wenn viele auch erstmal kurzsichtigerweise lauthals mit neid reagieren...
(26)
das hat nichts mit links- oder rechtshaendigkeit zu tun, sondern damit dass der einen koerpersseite "yin" und der anderen "yang" zugeordnet wird. diese eigenschaften der haende sollten also bei jedem menschen gleich sein...
(27)
im japanischen fernsehen konnte ich einmal sehen wie ein "ki-meister" ueber eine entfernung von mehreren metern eine andere person, allein durch sein ki, umstiess, wobei er seine rechte hand mit der offenen handflaeche auf ihn richtete. und obwohl ich nicht beurteilen kann ob das real war oder nicht (es war zumindest als real geschildert), deckte sich diese vorgehensweise doch exakt mit meinen erfahrungen: er versenkte (wenn auch ueber eine gewisse entfernung) die hand langsam im energie-koerper des anderen, tauchte mit ihr langsam in ihn ein, um sie dann mit einem ruck zurueckzuziehen und so die andere person zu sich hin umzustossen, oder besser: zu ziehen. dass diese person nicht nur umfiel weil sie sich zu sehr auf die hand des meisters konzentriert hatte laesst sich unter anderem davon ableiten dass sie hinterher erzaehlte in diesem augenblick einen stechenden schmerz an der schulter gespuert zu haben (die stelle worauf der meister gezielt hatte).
der umgang mit dem ki hat in japan nichts mystisches. nicht nur ist "ki" bestandteil vieler alltaeglich gebrauchter woerter, man kann den umgang damit auch in eigenen ki-kursen lernen.
die extremste form solch einer klasse scheint eine im tokyoter stadtteil shinjuku zu sein, in der der meister angeblich einmal in der woche seine schueler und ausgewaehlte gaeste, allein mit der kraft seines kis, durch die luft wirbelt (auf eine gepolsterte wand zu). fuer diese geschichte habe ich allerdings keine bestaetigung finden koennen.
was ich allerdings bestaetigen kann ist dass ki auch im go-dan-test der ninjiutsu (ninja technik) schueler eine rolle spielt. dabei knieen sie mit dem ruecken zum meister, der ein erhobenes schwert (heutzutage aus holz, frueher aus stahl) ueber sie haelt. die aufgabe ist nun die absicht des meisters zuzuschlagen zu spueren bevor er es tut. dass die schueler, die diesen test bestehen, genauso wie die schueler in shinjuku, von einer kraft und einer liebe berichten, die in diesem moment vom meister auf sie abstrahlt, laesst den selben wirkmechanismus vermuten. (der sinn des godantests ist zu bestaetigen dass die sinne des schuelers bereits so geschaerft sind das er das negative ki, das ein mensch mit toetungsabsicht ausstrahlt, erkennen kann. ich nehme an dass der meister den schueler, anstelle eines extrem negativen kis, das auszustrahlen ihm schwer fallen duefte, ein positives spueren laesst.)
(28)
das ist auch deswegen nicht unwahrscheinlich da menschen, die keinen zugang zu ihrem unterbewusstsein haben, nicht nur von ihren motiven und aengsten abgeschnitten sind, sondern auch kein gefuehl dafuer entwickeln koennen dass ihr leben einen hoeheren sinn hat und sie teil von etwas grossem sind. denn auch diese einsichten werden durch trance beguenstigt. menschen die diese einsichten haben, sind wohl weniger empfaenglich fuer alle moeglichen arten von ersatzbefriedigungen, religioesem fanatismus oder hysterischem konsum materieller gueter, oder fuer voellige resignation und nihilismus, oder fuer den wunsch ueber andere menschen macht auszuueben, um wenigstens irgendetwas grosses zu spueren, und sei es nur im vergleich mit anderen menschen, die man dann als unterlegen empfinden kann.
(29)
in japan wehrte sich vor gut 15 jahren ein anwalt gegen eine dokumentation des nationalen fernsehsenders nhk, in dem ueber cannabis ziemliche luegen verbreitet wurden. das letzte was ich darueber erfahren habe war dass seine klage nach 10 jahren immer noch bei gericht lag und nicht verhandelt wurde.
(30)
neben eigenen erfahrungen sowie diversen zeitungsartikeln und fernsehbeitraegen dienten mir folgende buecher als quellen:
buch "marijuana myths - marijuana facts, a review of the scientific evidence", von lynn zimer und john morgan, verlag: drug policy alliance, isbn 0-9641568-4-9:
widerlegt 20 mythen cannabis betreffend:
marijuana's harms have been proved scientifically, marijuana has no medicinal value, marijuana is highly addictive, marijuana is a gateway drug, marijuana offenses are not severley punished, marijuana policy in the netherlands is a failure, marijuana kills brain cells, marijuana causes amotivational syndrome, marijuana impairs memory and cognition, marijuana causes psychological impairment, marijuana causes crime, marijuana interferes with male and female hormones, marijuana use during pregnancy damages the fetus, marijuana impairs the immune system, marijuana is more damaging to the lungs than tabacco, marijuana gets trapped in body fat, marijuana use is a major cause of highway accidents, marijuana related hospital emergencies are increasing, marijuana is more potent today than in the past, marijuana use can be prevented
buch "lichtarbeit", von barbara ann brennan, verlag: arkana/goldmann, isbn 3-442-14151-6:
beschreibt ihre faehigkeit die menschliche aura zu sehen, darin krankheiten zu erkennen und ueber die manipulation der aura auch zu heilen. weiters gibt sie anleitungen wie man selbst lernen kann sie wahrzunehmen.
(31)
dass der cannabis fuer kinder nicht geeignet ist soll hier unbestritten sein, wir meinen allerdings dass zum schutz von kindern nicht auch die ganze restliche bevoelkerung einem rigorosen verbot unterworfen werden muss.
(32)
so definierte allen ernstes ein drogenpolitiker "eigenverantwortung" im umgang mit drogen, in einem fernsehinterview vor ein paar jahren. er sagte sinngemaess: "wir wollen dazu uebergehen den menschen mehr eigenverantwortung zuzugestehen."
in den sekunden, die vergingen bis er erklaerte was genau er damit meinte, dachte ich schon er wuerde nun das ende der prohibition verkuenden.
er fuhr fort: "wir wollen ihnen nicht mehr sagen muessen was sie duerfen und was nicht..."
ja? ja?
"...sie sollten es selbst wissen."
achso...
das aendert natuerlich nichts daran dass sie verfolgt und bestraft werden, wenn sie nicht genau das tun was die regierung als richtig ansieht, aber offenbar muede wird staendig zu wiederholen.
(33)
20 millionen deutsche leiden an schlafstoerungen (in oesterreich und der schweiz wird die zahl prozentuell kaum anders sein), sie koennen schwer ein- bzw. durchschlafen, mit oft gravierenden folgen fuer die psyche, fuer die geistige leistungsfaehigkeit, bis hin zu koerperlichen symptomen wie bluthochdruck und erhoehtem schlaganfallrisiko. sie werden in der regel mit schlafmitteln und antidepressiva behandelt, mit maessigem erfolg.
dabei ist die ursache (wenn es nicht schnarchen ist) oft nur eine zu starke verlagerung des denkens auf den verstand, was sie in interviews durch ihre aussagen selbst bestaetigen: sie gruebeln, machen sich sorgen, fuerchten auch diese nacht wieder nicht genug schlaf zu bekommen und am naechsten tag im job zu versagen, und vertiefen so ihr problem noch, das dann ihr leben lang anhalten kann. dass cannabis da helfen kann ist wenig bekannt, da es verboten ist wird damit auch nicht geforscht. dabei wuerde es die unruhe des verstandes mindern, und, selbst wenn die schlaflosigkeit trotzdem anhalten sollte, dem naechtlichen wachsein eine qualitaet geben die zumindest an manche positive eigenschaften des schlafs heranreicht, naemlich entspannung und zugang zum unterbewusstsein. ein cannabis rausch kann naemlich bis zu einem gewissen grad ein ersatz fuer schlaf sein...
aber natuerlich bilden millionen schlaflose menschen einen riesigen markt, was den einsatz von cannabis gegen ihr leiden hoechst unwahrscheinlich macht.
(34)
in einer folge von "die simpsons" wird homer von kraehen an den augen verletzt und bekommt medizinisches marijuana von seinem arzt.
(cannabis hilft den augen zwar nur bei gruenen star, aber egal.)
auf jeden fall hat er von da an grosse pupillen (die bekommt an zwar nicht von cannabis, sondern von xtc, aber egal), er sieht farben und hat halluzinationen (die bekommt man zwar auch nicht von cannabis, sondern von lsd, aber egal).
zudem wird er extrem vergesslich und gleichgueltig. und er wird von mr. burns befoerdert weil er nun ueber jeden schwachsinn lachen kann.
er haengt in einem abgefuckten sofa herum und sieht sich duemmliche serien an, seine kleidung ist schmutzig und zerrissen.
seine aktionen gegen das verbot von medical marijuana scheitern weil er sich dummerweise im datum irrt.
natuerlich sagen die gegner seines cannabis konsums nie er solle kein cannabis mehr nehmen, sondern keine "drogen". (vielleicht auch nur in der deutschen uebersetzung...)
als er auf marges draengen aufhoert "drogen" zu nehmen, seinen kindern zuliebe, sagt er: "jetzt bin ich drei tage clean und kann endlich wieder einfache umrisse und muster erkennen. ausserdem will ich nicht laenger ein sklave von dem zeug sein."
(wahrnehmungsstoerungen und sucht werden cannabis also auch noch unterstellt.)
neben ein paar fehlern (vermischung mit anderen drogen) sind es eben die ueblichen klischees, die da gezeigt werden.
obwohl ich nicht behaupen will es gaebe nicht auch kiffer die sich so verhalten, sind die eigenschaften von cannabis meiner meinung nach damit natuerlich nicht wahrheitsgemaess beschrieben. man koennte nun mutmassungen anstellen darueber, was (oder wer) matt groening dazu bewegt hat so ein plattes bild von cannabis zu zeichnen, wo er doch sonst durchaus ein geistreicher beobachter der menschen sein kann.
(35)
zazen heisst die japanische zen meditation, bei der man auf den beinen sitzt, also mit dem gesaess auf den fersen. die haende sind dabei vor dem bauch, knapp unterhalb des nabels aufeinandergelegt, die handflaechen weisen nach oben, die rechte hand liegt auf der linken, die spitzen der daumen beruehren einander. der ruecken ist dabei natuerlich gerade und der kopf erhoben...
|
|